Ausland
Gedenkveranstaltungen in Katyn wichtiges Signal des Kreml für Polen
WARSCHAU, 4. Februar (RIA Novosti). Das ist ein "wichtiges politisches Signal aus dem Kreml" für die bilateralen russisch-polnischen Beziehungen, dass die Ministerpräsidenten beider Staaten an den gemeinsamen Gedenkveranstaltungen in Katyn teilnehmen.
Das sagte der polnische Senatsmarschall Bogdan Borusewicz am Donnerstag.
Polens Premier Donald Tusk kommt im April dieses Jahres auf Einladung des russischen Premiers Wladimir Putin nach Russland, um an den Veranstaltungen anlässlich des 70. Gedenktages der Tragödie von Katyn teilzunehmen.
Borusewicz zufolge gestalten sich die russisch-polnischen Beziehungen recht schwierig, "werden aber besser." Die Russen und die Polen sollten sich öfter treffen, die unterschiedlichsten Themen gemeinsam diskutieren und damit zeigen, dass sich "unsere Beziehungen normalisieren".
Im April werden in Katyn Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Tragödien von Katyn stattfinden, wo Ende der 30-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts politisch verfolgte sowjetische Bürger ermordet wurden, 1940 Tausende polnische Offiziere vom sowjetischen Geheimdienst NKWD und später Soldaten der Roten Armee von den Nazi-Okkupanten erschossen wurden.
Der polnische Senatsmarschall trifft voraussichtlich am 9. Februar auf Einladung seines russischen Amtskollegen Sergej Mironow in Moskau ein.

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