Ausland
Iran erklärt ausbleibende S-300-Lieferung mit „technischen Fragen“
MOSKAU, 04. Februar (RIA Novosti). Die Verzögerung mit der Lieferung russischer Luftabwehrsysteme S-300 an den Iran ist auf „technische Fragen“ zurückzuführen, behauptete der iranische Botschafter in Moskau, Mahmoud-Reza Sajjady.
„Der Iran ist bereit, diese Waffen in Empfang zu nehmen. Unsere russischen Freunde haben versichert, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllen werden. Es gibt mittlerweile einige technische Fragen, wir hoffen aber, dass sie demnächst geklärt werden. Ich bin überzeugt, dass es sich bei den Waffenexporten um das eine Image-Frage für Russland handelt“, sagte Sajjady am Donnerstag auf einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.
Der Vertrag über russische S-300-Lieferungen an den Iran war im Dezember 2005 unterzeichnet worden. Ob und wann die Auslieferung beginnt, wurde bislang allerdings nicht bekannt gegeben. Einigen Medienberichten zufolge wurde der Vertrag auf Eis gelegt. Ein Beamter der russischen Rüstungsindustrie sagte im Herbst RIA Novosti, der Kreml habe noch nicht entschieden, ob es zu diesen Lieferungen komme. Über dem möglichen Deal zeigt sich insbesondere Israel besorgt.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:


Twitter






