RIA Novosti

Ausland

China: Bereits 198 Schuldsprüche nach Unruhen in Xinjiang

16:56 07/03/2010

PEKING, 07. März (RIA Novosti). Nach den blutigen Unruhen in der westlichen Provinz Xinjiang sind in China bisher 198 Schuldsprüche gegen die Randalierer ausgesprochen worden.

Das teilte der Regierungschef der Provinz, Nur Berki, am Sonntag ohne nähere Angaben mit. Nach seinen Worten sind noch mehrere Gerichtsverfahren im Gange, so dass die Zahl der Schuldsprüche noch steigen könne.

Bei den ethnischen Zusammenstößen in der turksprachigen von Uiguren bevölkerten Provinz Xinjiang waren im Juli 197 Menschen getötet und 1.700 weitere verletzt worden. Anlass für die Auseinandersetzungen zwischen Uiguren und Han-Chinesen war der Mord an zwei Fabrikarbeitern in der Provinzhauptstadt Ürümqi. Die Polizei ging gegen die Protestler mit Tränengas vor. Staatschef Hu Jintao musste die Teilnahme am G8-Gipfel in Italien absagen.

Peking machte den in Deutschland ansässigen "Weltkongress der Uiguren" für die Unruhen verantwortlich. Im September kam es erneut zu Krawallen in der an Afghanistan und Pakistan angrenzenden Region. Im Herbst wurde bekannt, dass mindestens 17 Randalierer zur Todesstrafe verurteilt worden sind.

  • Add to blog
  • Send to friend
  • Share

in den Blog einfügen

Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.

Video-Code:

Vorschau:

RIA NovostiChina: Bereits 198 Schuldsprüche nach Unruhen in Xinjiang

16:56 07/03/2010 Nach den blutigen Unruhen in der westlichen Provinz Xinjiang sind in China bisher 198 Schuldsprüche gegen die Randalierer ausgesprochen worden.>>

per E-Mail versenden

bitte alle Felder ausfüllen!

Artikel teilen

Digg Digg FacebookTwitter Twitter



  Рейтинг@Mail.ru   Rambler's Top100  
© 2012 RIA Novosti