Ausland
Astana und Washington wollen Hilfeleistung für Kirgistan koordinieren
Thema: Verfassungsreferendum in Kirgistan
ASTANA, 30. Juni (RIA Novosti). Der derzeitige OSZE-Vorsitzende Kanat Saudabajew, Außenminister von Kasachstan, und US-Außenministerin Hillary Clinton haben sich in einem Telefongespräch bereit erklärt, die Bemühungen um die Unterstützung für Kirgistan zu koordinieren.
Das teilte der Pressedienst des kasachischen Außenministeriums am Mittwoch mit.
Laut Informationen des Pressedienstes erklärten sich die Seiten mit den Bewertungen der internationalen Beobachter einverstanden, dass das Verfassungsreferendum in Kirgistan ohne ernsthafte Zwischenfälle, in einer ruhigen Atmosphäre stattgefunden habe.
Laut den Außenministern beider Länder muss das Referendum zum Ausgangspunkt bei der Normalisierung der gesellschaftspolitischen Situation in Kirgistan werden. Nunmehr müssen die Behörden die unaufschiebbare Lösung der besonders akuten sozialökonomischen Probleme in Angriff nehmen. Dafür sei die umgehende Ausarbeitung eines entsprechenden Aktionsprogramms der Interimsregierung notwendig.
„Während des Gesprächs wurde auf die Notwendigkeit der schnellstmöglichen Wiederherstellung der Atmosphäre des Vertrauens und der Toleranz verwiesen. Der OSZE-Hochkommissar für nationale Minderheiten, Knut Vollebaek, hat die Absicht, zu diesem Zweck in der nächsten Zeit Kirgistan und Usbekistan zu besuchen“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes des kasachischen Außenamtes.
Die Gesprächspartner erörterten auch die Vorbereitung und Durchführung einer informellen Beratung der OSZE-Außenminister am 16. und 17. Juli im kasachischen Alma-Ata. Eines der Hauptthemen ihrer Agenda wird die Vorbereitung eines Gipfels dieser Organisation sein.
Die Seiten brachten Genugtuung über den Stand und die Perspektiven der strategischen Partnerschaft zwischen beiden Ländern zum Ausdruck.
„Die US-Außenministerin hat Dank und Unterstützung für die Bemühungen des Präsidenten Kasachstans Nursultan Nasarbajew und des kasachischen OSZE-Vorsitzes um die Wiederherstellung von Frieden und Sicherheit im Nachbarland und in der zentralasiatischen Region ausgedrückt“, heißt es in der Mitteilung des Pressedienstes.

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