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Nach Pipeline-Explosion: Iran und Türkei beschließen Bau neuer Rohrleitung

19:11 23/07/2010

MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Drei Tage nach der Explosion einer Gaspipeline im Iran und dem dadurch bedingten Lieferstopp für die Türkei haben sich beide Staaten auf den Bau einer neuen Rohrleitung geeinigt.

Ein entsprechender Vertrag mit einem Gesamtwert von eine Milliarde US-Dollar sei im Rahmen des Besuchs des iranischen Ölministers Massoud Mir-Kazemi in Ankara signiert worden, meldete die Agentur ILNA unter Verweis auf das iranische Erdölministerium.

Durch die neue 660 km lange Pipeline, die binnen drei Jahren errichtet werden soll, sollen täglich 50 bis 60 Millionen Kubikmeter Gas fließen.

Der Iran hatte am Mittwoch die Gaslieferungen an die Türkei ausgesetzt. Daraufhin stockte der russische Energiekonzern Gazprom auf Bitte des türkischen Energieversorgers Botas seine Lieferungen an die Türkei auf, um den Ausfall des iranischen Gases auszugleichen.

 

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