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Castro: Freilassung der Gefangenen ist Akt der Großzügigkeit

11:11 02/08/2010

HAVANNA, 02. August (RIA Novosti). Der Beschluss über die Freilassung von 52 kubanischen Gefangenen ist ein Akt der Großzügigkeit, die Feinde des Staates werden aber nicht unbestraft bleiben. Das betonte Kubas Staats- und Regierungschef Raul Castro im kubanischen Parlament.

„Die Revolution kann es sich leisten, großzügig zu sein, ihre Stärke besteht in der Unterstützung einer Mehrheit des Volkes, das im Laufe so vieler Jahre der Selbstaufopferung und des Kampfes gegen die aggressive Politik Stehvermögen bewiesen hat.“

„Die Feinde der Heimat, die versuchen, unsere Unabhängigkeit in Gefahr zu bringen, werden jedoch nicht ungestraft davon kommen“, hieß es.

Am 7. Juli hatten die kubanischen Behörden den Beschluss gefasst, 52 Gefangene freizulassen, die im Westen als politische Gefangene gelten. Ihnen wurde gestattet, das Land zu verlassen. Der Beschluss wurde nach einem Treffen von Raul Castro mit Havannas Erzbischof Jaime Ortega bekanntgegeben, dem auch Spaniens Außenminister Miguel Angel Moratinos beiwohnte.

21 der „Konterrevolutionäre“, so Castro, haben bereits das Land verlassen.

„Es sei daran erinnert, dass keiner dieser Bürger für seine Ideen verurteilt wurde, wie das die Urheber der scharfen Hetzkampagnen zur Diskreditierung Kubas in verschiedenen Teilen der Welt darstellen wollen“, betonte er. Alle Verurteilten „haben Verbrechen begangen, die von unseren Gesetzen geahndet werden“. Dabei „handelten sie im Interesse der USA-Regierung und der Politik von Blockade und subversiven Akten“ gegen Kuba.

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