Ausland
China gegen fremde Einmischung in Syrien
Thema: Unruhen in Syrien
KAIRO, 12. Januar (RIA Novosti).
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China hat bei der Führung der Arabischen Liga (LAS) gegen die Übergabe des "Syrien-Dossiers" an den UN-Sicherheitsrat protestiert.
"Die (Syrien-)Krise kann im Rahmen dieser panarabischen Organisation beigelegt werden, weil die LAS die günstigste Struktur dazu wäre", sagte Chinas Nahost-Sondervertreter am Donnerstag in Kairo nach Verhandlungen mit LAS-Generalsekretär Nabil al-Arabi. Peking unterstütze die Anstrengungen der Arabischen Liga, die ihre Mission in Syrien vor zwei Wochen gestartet habe. China weise auf die Notwendigkeit hin, die Gewaltanwendung zu stoppen und den politischen Dialog unter Teilnahme aller Kräfte aufzunehmen, sagte der chinesische Diplomat.
China und Russland hatten im UN-Sicherheitsrat von ihrem Vetorecht Gebrauch gemacht und am 4. Oktober vergangenen Jahres einen Resolutionsentwurf blockiert, der Sanktionen gegen die syrischen Behörden vorsah, sollte Damaskus weiterhin hart gegen die Demonstranten durchgreifen.
Die Unruhen in Syrien dauern seit fast zehn Monaten an. Täglich werden Tote gemeldet - sowohl Zivilisten als auch Angehörige der Sicherheitskräfte. Nach UN-Angaben kamen bei den Krawallen bislang rund 5000 Menschen ums Leben. Die Regierung in Damaskus spricht von mehr als 2000 Toten unter den Angehörigen der Polizei und Armee, gegen die gut bewaffnete Paramilitärs vorgehen.

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