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Russlands Außenamt: Jegliche Militärschläge gegen Iran unzulässig
Thema: Atomstreit mit Iran
MOSKAU, 17. Januar (RIA Novosti).
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Russland hält jegliche Militärschläge gegen den Iran für unzulässig und ist der Auffassung, dass dies die Situation lediglich zuspitzen würde, sagte der russische Vizeaußenminister Gennadi Gatilow am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Moskau.
„Jegliche Militärschläge gegen das iranische Territorium sind unzulässig. Sie werden dazu beitragen, dass die Situation im Land noch kritischer wird. Das darf man keinesfalls zulassen“, hieß es.
Die USA und einige westliche Länder bezichtigen den Iran der Entwicklung von Kernwaffen unter dem Deckmantel des Programms zur friedlichen Nutzung der Atomenergie. Insbesondere hieß es im jüngsten Bericht der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), dass der Iran versuche, Kernwaffen zu entwickeln. IAEO-Experten zufolge beschäftige sich der Iran seit 2003 mit der Entwicklung von Kernwaffen und verfüge heute über alles Notwendige für deren Entwicklung. Teheran weist alle Anschuldigungen zurück und betont, dass sein Atomprogramm ausschließlich auf die Deckung des Strombedarfes des Landes gerichtet sei.
Die Situation um das iranische Atomprogramm verschärfte sich, nachdem der Präsident Irans, Mahmud Ahmadinedschad, im Februar 2010 angekündigt hatte, der Iran habe die erste Partie von bis auf 20 Prozent angereichertem Uran hergestellt und verfüge über die Möglichkeit, noch höher angereichertes Uran zu produzieren. Nach seinen Worten plant der Iran, die Produktion von leicht angereichertem Uran zu verdreifachen.
Anfang November vorigen Jahres erschienen in israelischen und westlichen Medien die Mitteilungen darüber, dass der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu angeblich versuche, sich die Unterstützung der meisten Schlüsselminister für die Durchführung einer möglichen Militäroperation gegen den Iran zu sichern. Der israelische Präsident Shimon Peres gab im November bekannt, dass der jüdische Staat mehr zu einer militärischen Lösung des Iran-Problems als zu einer diplomatischen Variante geneigt sei.

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