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Iran protestiert gegen angeblichen Kauf von israelischen Waffen durch Aserbaidschan

Iran protestiert gegen angeblichen Kauf von israelischen Waffen durch Aserbaidschan
© AFP/ Behrouz MehriMOSKAU, 29. Februar (RIA Novosti).
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Der aserbaidschanische Botschafter im Iran ist am Dienstag zum iranischen Außenministerium zitiert worden, wo ihm Protest im Zusammenhang mit den Medienberichten über die Lieferung von israelischen Waffen an Baku im Wert von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar geäußert worden ist, meldet die AFP unter Berufung auf iranische Medien.
Das iranische Außenministerium kündigte an, dass Teheran es Israel nicht ermöglichen werde, das Territorium Aserbaidschans für terroristische Aktionen gegen den Iran zu nutzen.
Der aserbaidschanische Botschafter Dschawanschir Achundow räumte nach Angaben von namentlich nicht genanten Quellen den Fakt des Kaufs von Waffen ein, hob aber hervor, dass sie für die Befreiung der besetzten aserbaidschanischen Territorien erworben würden.
„Baku wird nicht zulassen, dass diese Waffen gegen ein Drittland, insbesondere gegen die Islamische Republik Iran, eingesetzt werden“, sagte der Botschafter.
In der Vorwoche hatte die Agentur Associated Press unter Hinweis auf Quellen im israelischen Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass das israelische staatliche Unternehmen Israel Aerospace Industries die Absicht habe, Drohnen und Präzisionswaffen für eine Summe von etwa 1,6 Milliarden US-Dollar an Aserbaidschan zu liefern. Baku werde insbesondere Fla-Raketenkomplexe und Raketenabwehrsysteme bekommen.
In letzter Zeit sind in den Beziehungen zwischen dem Iran und Aserbaidschan verstärkte Spannungen zu beobachten.
Teheran forderte im Februar von Baku, dem israelischen Geheimdienst Mossad die Nutzung des aserbaidschanischen Territoriums für Operationen gegen den Iran zu verbieten.
Der Iran warf Baku auch Beihilfe für Terroristen vor, die Attentate auf iranische Wissenschaftler verüben, die sich mit dem Atomprogramm des Landes befassen. Die iranische Seite gab bekannt, dass Terroristen, die angeblich mit den israelischen Geheimdiensten verbunden sind, die Möglichkeit gewährt worden sei, die Grenze Aserbaidschans zum Iran ungehindert zu passieren.

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