Ausland
Obama: Intervention in Syrien möglich, wenn Damaskus C-Waffen einsetzt
Thema: Unruhen in Syrien
Unruhen in Syrien
© REUTERS/ Goran TomasevicUnruhen in Syrien
© REUTERS/ StringerMOSKAU, 21. August (RIA Novosti).
„Kommersant“: USA rufen Russland zur gemeinsamen C-Waffen-Vernichtung in Syrien auf
Russland mahnt Syrien: Androhung von Chemiewaffen unzulässig - MEHR
Experten: Syriens Chemiewaffen-Drohung verpufft
Pentagon bestätigt: Syriens C-Waffenlager unter verstärkter Bewachung
Multimedia
US-Präsident Barack Obama hat am Montag gemahnt, dass der Einsatz von chemischen oder biologischen Waffen durch Damaskus die Haltung Washingtons zur Frage einer bewaffneten Einmischung in den inneren Konflikt in diesem Land verändern kann.
Auf einem Briefing am Montag gab Obama bekannt, dass er bisher keine Anordnung über eine Intervention erteilt habe.
„Die Grenzlinie wird für uns eine Verlegung von chemischen Waffen oder deren Einsatz. Das kann meine Pläne verändern“, zitiert die Agentur Reuters den US-Präsidenten.
Der Sprecher des syrischen Außenministeriums, Dschichad Makdisi, gab am 23. Juli auf einer Pressekonferenz in Damaskus bekannt, dass sein Land chemische Waffen im Falle einer ausländischen militärischen Einmischung einsetzen könnte. Dabei hob er hervor, dass die chemischen Waffen, über die Syrien verfügt, nie gegen die friedliche Bevölkerung eingesetzt würden.
Seinen Worten nach werden die Vorräte an chemischen Waffen in Syrien von der Armee des Landes kontrolliert und überwacht.
Chemiewaffen-Entsorgung 
Zuvor hatte das Pentagon den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad aufgerufen, nicht einmal einen Gedanken über den Einsatz von chemischen Waffen zuzulassen.
Der Konflikt in Syrien, dem Uno-Angaben zufolge bisher 17 000 Menschen zum Opfer fielen, dauert seit März 2011 an. Die westlichen Länder und eine Reihe von arabischen Staaten fordern einen Rücktritt von Assad in der Hoffnung, dass dies der Gewalt Einhalt gebieten wird. Russland und China befürchten hingegen, dass eine äußere Einmischung in Syrien und der Verlust der Staatlichkeit zu einer Eskalation des Konflikts führen würden.
Die syrischen Behörden geben ihrerseits bekannt, dass sie auf Widerstand gut bewaffneter Separatisten stoßen, die von außen unterstützt werden.

in den Blog einfügen
Sie können den Link in Ihren Blog kopieren.
Video-Code:
Vorschau:

per E-Mail versenden
Leser-Favoriten
Top-Multimedia

Fotostrecken: Jeans machen Politiker

Video: Rundgang durch die KZ-Gedenkstätte Mauthausen

Infografiken: Russlands Kriegsflotte




Twitter



